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Mittelalterliche Lastenkran Café & Galerie in Naumburg
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Uwe Bächt • Zur Schlagmühle 4 • 34311 Naumburg/Elbenberg • Tel. 05625/7559 • mobil 0171/800 8636 • info@baecht.de
Mittelalterlicher Tretkran
Mittelalterlicher Tretkran

Kaiserfest Fritzlar vom
20.-22. August

Zum zweiten Mal präsentiert sich Uwe Bächt mit seinem Tretkran am letzten Augustwochenende beim Fritzlarer Kaisermarkt.

Der mittelalterliche Tretkran besteht aus einem großen hölzernen Rad, das sich um eine Achse dreht und eine Innen - Lauffläche für einen oder mehrere Menschen besitzt. Die nannte man früher Windenknechte. Das Laufrad des vom Steinmetzmeister Bächt gebauten Kranes hat eine Höhe von drei Metern, bietet Platz für eine Person. Die läuft im Rad ohne sich groß anzustrengen. Trotzdem kann mittels eines dicken Seils und Eichenholzgalgens etwa das neunfache des eigenen Körpergewichts gehoben werden. Wiegt der Windenknecht 80 Kilogramm bewegt er also fast eine dreiviertel Tonne.

Im August 2011 werden wir zur 1.000 Jahr Feier der Stiftskirche zum Heiligen Kreuz in Kaufungen zu sehen sein.
Herzlichst, Uwe Bächt

Bitte klicken Sie auf das Bild um weitere Bilder des Tretkrans zu sehen.

Mittelalterlicher Tretkran auf dem Kaisermarkt in Fritzlar
Mittelalterlicher Tretkran auf dem Kaisermarkt in Fritzlar
Mittelalterlicher Tretkran auf dem Kaisermarkt in Fritzlar
Mittelalterlicher Tretkran auf dem Kaisermarkt in Fritzlar
Mittelalterlicher Tretkran auf dem Kaisermarkt in Fritzlar
Mittelalterlicher Tretkran auf dem Stadtfest in Naumburg
Mittelalterlicher Tretkran auf dem Kaisermarkt in Fritzlar
Mittelalterlicher Tretkran auf dem Stadtfest in Naumburg
Neidkopf Weidelsburg Züschener Sandstein
Der Neidkopf der Weidelsburg

Der Neidkopf der Weidelsburg

Der historische Neidkopf in der Außenfassade des "Frauenturms" wurde bei den Mauersanierungs-
arbeiten 2008 aus der Fassade geborgen.
Eine Rekonstruktion sollte angefertigt werden. Es folgten:
  • Historische Auseinandersetzung
  • Silikonabdruck des Originals
  • Aufmodellieren mit Ton
  • Gespräche
  • Silikonabdruck des Modells
  • Arbeiten in Stein
  • Silikonabdruck des Steins
  • Einbau des neuen Originals


Historische Auseinandersetzung

Die im Mittelalter im Mensch tief verwurzelte Vorstellung, von einer Welt des Bösen umgeben und bedroht zu sein, und der starke Glaube, mit Hilfe symbolkräftiger Darstellungen das Böse abzuwehren und fernhalten zu können, haben hierin ihren Niederschlag gefunden. In vielen Burgen, Kirchen, Bürgerhäusern treffen wir sie an, um das Böse zu erschrecken und in die Flucht zuschlagen, aber auch um seinen Gegner zu verspotten.

Es gibt bei den Neidköpfen zwar thematische Ähnlichkeiten, wie offener Mund, Zunge herausgestreckt, Eselsohren, Glubschaugen, Finger im Mund zum Pfeifen, Hörner, naturalistisch oder sehr abstrakte Darstellungen. Doch was sie alle gemeinsam haben, ist, dass sie sehr unterschiedlich in ihrer Erscheinung sind.

Die Zeit in der der Weidelsburger Neidkopf entstanden ist, könnte um 1400 liegen.

Reinhard von Dalwigk lies die Burg ausbauen und aufstocken. Die Einbauhöhe in der sich der verwitterte Neidkopf befand, gehörte sehr wahrscheinlich dieser Ausbaufase an. Es ist die Zeit der Hochgotik und der Wasserspeier in allen möglichen allegorischen Ausformungen. Vielleicht hat ein Steinschneider, so hießen die Bildhauer und Steinmetze der Zeit, der auf seinen Reisen zum Broterwerb durch die Lande zog, die Eindrücke und Erfahrungen mit gebracht, die zu diesem Stein führten. Denn etwas unterscheidet den Weidelsburgneidkopf von den anderen Neidköpfen doch: Er ist sehr auskragend und hätte einen guten Wasserspeier abgegeben.

Der Neidkopf der Weidelsburg war derart verwittert, dass man von der Entfernung die Einzelheiten nicht mehr erkennen konnte. Nach der Rekonstruktion schaut er uns als allegorische Fratze nicht Mensch noch Tier mit Hörnern, herausgestreckter Zunge und starrenden Augen an.
Luftaufnahme Weidelsburg
Luftaufnahme Weidelsburg
Quelle: Weidelsburgverein
Außenmauer Weidelsburg
Die noch vorhandene Außenmauer der Burg war mit neun Halbrundtürmen umgeben. Heute existieren davon noch sechs.| Quelle: roland-harder.de
Wohnturm Weidelsburg
Als auf der Burg im Mittelalter noch bewohnt wurde, steckte in diesem Wohnturm noch Leben.| Quelle: roland-harder.de
Rekonstruktion Weidelsburg
Rekonstruktion der Weidelsburg